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Image by Anisur Rahman

Energiearbeit und traditionelle Zeremonien

Im Kern geht es in dieser Arbeit um eines: sich selbst näherzukommen.

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Unter den Rollen, die wir spielen, den Strategien, die wir gelernt haben, und dem Tempo, das wir halten, liegt etwas Heiles, das nie verloren war. Schritt für Schritt haben sich die meisten von uns davon entfernt: um sicher zu sein, um dazuzugehören, um erfolgreich zu sein. Wer ihm wieder näherkommt, beginnt zu heilen.

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Die Arbeit beginnt dort, wo Sie gerade stehen: im Körper, im Atem, in dem, was Sie jetzt fühlen und spüren. Wenn die Aufmerksamkeit zur Ruhe kommt, ordnet sich die Energie neu. Was festgehalten war, darf weich werden. Was nicht zu Ihnen gehört, darf gehen. Was lange gewartet hat, wird wieder lebendig.

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Unterwegs begegnen wir den Mustern, die uns einmal geschützt haben. Barbara Brennan und Steven Kessler haben sie, jeder auf seine Weise, klar beschrieben, und ihre Beschreibungen helfen beim Verstehen. Doch Verstehen allein heilt noch nicht. Heilung geschieht tiefer, in der Energie selbst, wenn Sie wieder in Kontakt mit sich selbst kommen.

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Zeremonien und heilige Pflanzen unterstützen genau das. Natur, Elemente und Pflanzenlehrer begleiten Menschen seit jeher auf diesem Weg. Auch Psychedelika-assistierte Arbeit gehört hierher: getragen von Sorgfalt, klarer Intention und Integration, und nur dort, wo es rechtlich erlaubt ist. Eine solche Reise führt nicht vom Leben weg, sondern zurück ins Leben.

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Daraus wächst eine wache Nüchternheit: das Leben so zu sehen, wie es ist, und ihm ganz zu begegnen. Leben wird zur täglichen Praxis und zur Kunst.

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Ich bin meinen Lehrerinnen und Lehrern zutiefst dankbar, unter ihnen Lynda Caesara in der Energiearbeit und Bernardo Chindoy vom Volk der Kamëntsá im Sibundoy-Tal (Putumayo, Kolumbien). Mein Dank gilt ebenso den Pflanzentraditionen der Shipibo in Peru.

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